Social-Media-Monitoring

Mit diesen Tools geht es ganz einfach!

Sie möchten Social-Media-Monitoring betreiben, wissen aber nicht, welches Tool für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist? Oder sind Sie bereits Monitoring-Experte und möchten hilfreiche Tipps für praktikable Tools? Dann sind Sie hier genau richtig! Wir helfen Ihnen, den passenden Service zu finden.

Fest steht, ohne die Hilfe eines Tools werden Sie kein vernünftiges Social-Media-Monitoring betreiben können. Es ist dank spezieller Technologie dazu in der Lage, sowohl Daten zu speichern als auch aufzubereiten. Zeitgleich überwacht es die sozialen Medien und meldet sofort etwaige Abweichungen.

Welche Daten werden erhoben?
Mithilfe eines SM-Monitoring-Tools werden Kennzahlen zu unterschiedlichen Themen erhoben. Dazu gehören die Anzahl der Einträge (Mentions) und Reichweite (Reach) in den jeweiligen Quellen sowie die Anzahl der Mentions im Verhältnis zum gesamten Markt bzw. den Mitbewerbern (share of voice). Die Mentions werden außerdem in Bezug auf ihre Qualität/Stimmung (Sentiment), also ob positiv, negativ oder neutral, gemessen.

Eine erste Empfehlung an dieser Stelle: Das Tool Buzzsumo.com ist besonders zu empfehlen, wenn die Social Shares für Sie interessant sind.

Neben den Einträgen zu einem Thema oder einer Domain, wird auch der jeweilige Nutzer unter die Lupe genommen. Darüber hinaus werden auch die wichtigsten Netzwerke analysiert. Von besonderem Interesse sind dabei die meinungsführenden Personen, sogenannte Influencer, und ihre reichweitenstarken Netzwerke. Auch diese lassen sich damit einfach ausfindig machen.

Bleibt die Frage, mit welchem Tool Sie nun am besten arbeiten. Das hängt davon ab, was es alles können soll. Denn auch hier sind bestimmte Tools für bestimmte Monitorings besonders empfehlenswert. Möchten Sie nur eine einmalige Analyse durchführen lassen oder regelmäßige Updates erhalten? Welche Angaben sollen analysiert werden? Soll das Monitoring über Suchanfragen erfolgen? Und dann ist da noch die Wahl zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Varianten …

Sind Sie Monitoring-Neuling und gerade völlig mit der Tool-Wahl überfordert? Dann können wir Sie beruhigen: Für den Einstieg sind kostenfreie Tools zu empfehlen und eine Übersicht über die Besten bekommen Sie hier.

Kostenfreie Monitoring Tools

Google Alerts

Google bietet mit Google Alerts einen Dienst an, der Sie regelmäßig per E-Mail über für Sie interessante Ereignisse informiert. Das Tool ist denkbar einfach zu bedienen. Es erfordert lediglich die Eingabe der Themen und/oder Schlagworte und Ihrer E-Mail-Adresse sowie die Wahl der Häufigkeit der Benachrichtigung. Die Suchanfrage lässt sich außerdem auf Bücher, Blogs oder Videos beschränken.

Socialyser.de

Social Signs und Backlinks sind wichtige Rankingsignale! Mithilfe des deutschen Social-Media-Monitoring-Tools Socialyser.de können solche „Social Media Backlinks“ zu ausgewählten URLs in Echtzeit erstellt werden. Die Auswertung aller Kanäle wird dabei übersichtlich grafisch dargestellt und erlaubt den direkten Vergleich der „Sociability“ der eigenen Seite mit der Konkurrenz.
Endergebnis Komplett-Analyse
Damit lassen sich einzelne URLs oder ganze Webseiten darauf hin untersuchen, wie oft mit diesen bei den sozialen Netzwerken, Facebook, Google+ oder Twitter interagiert wurde. Die Auswertungen lassen sich auch wahlweise als PDF oder CSV-Datei abspeichern – und das völlig kostenlos!

Der Vorteil: Mit den Ergebnissen lassen sich z.B. Inhalte identifizieren, welche die größten Interaktionsraten auf Facebook erzielten, etwa durch die meisten „Gefällt mir“-Angaben.

Talkwalker.de

Eine kostenlose Testversion bietet Talkwalker mit Talkwalker Social Media Search; nötig ist dafür nur eine Registrierung. Über einen Zeitraum von sieben Tagen lassen sich chronologische Suchhistorien erstellen. Vorsicht: In der Historie sind immer die zuletzt ausgeführten Suchabfragen zu finden, und nach Ablauf der Testzeit ist ein Zugriff darauf nicht mehr möglich.

Weitere kostenfreie und einfach strukturierte Tools für die ersten Erfahrungen mit Monitoring sind Addictomatic.com und www.alert.io, ehemals www.mention.com.

Vorteile und Nachteile kostenfreier Anbieter
Ein wesentlicher Vorteil kostenfreier Tools ist, dass sie alle sehr benutzerfreundlich sind und einen guten ersten Eindruck vermitteln. Der Nachteil ist ganz klar, dass das Monitoring zu sehr an der Oberfläche bleibt.

Kostenpflichtige Anbieter
Für tiefergehende und langfristige Analysen gibt es passende kostenpflichtige Tools. Zwei von Ihnen möchten wir vorstellen:

Brandwatch.com

Brandwatch ist die richtige Wahl, wenn es sich um ein sehr detailliert geplantes Monitoringprojekt handelt und es um eine gezielte Suche gehen soll. Dem Nutzer stehen scheinbar unendliche Filter- und Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Zu den Besonderheiten gehört ein hervorragende Abdeckung und Trefferquote in der Forenwelt und das Echtzeitmonitoring für Twitter.

Echobot.de

Das Monitoring-Tool von Echobot Media überzeugt durch ein besonders benutzerfreundliches Suchraster, das individuelle und gezielte Suchen ohne Streuverlust erlaubt. Echobot ermöglicht dank spezieller Operatoren eine Umkreis-Suche sowie den Ausschluss bestimmter Online-Quellen.

Vorteile und Nachteile von kostenpflichtigen Tools
Nur kostenpflichtige Angebote bieten das, was man als Nutzer von einem umfassenden „Monitoring“ erwartet. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass diese Tools eine intensive Einarbeitungsphase und kontinuierliche Betreuung voraussetzen.

Sorgfältige Auswahl
Das einzige, was Sie tun müssen, ist, dass für Ihre Ziele passende Tool zu finden. Die tatsächliche Arbeit, die Analyse, wird es dann für Sie erledigen! Nicht vergessen: Die Zeit, die Sie dank der Dienste sparen, investieren Sie dann am besten, indem Sie weiterhin regelmäßig Ihre eigenen Social-Media-Auftritte und die dortigen Nachrichten kontrollieren.

Weiterführendes

» Social Signs checken
» Social Media Analyse Tools im Überblick
» Tools für die Facebook Analyse