Twitter Counter API abgeschaltet

Tschüss Twitter…

Jahrelang konnten über den Socialyser insgesamt drei Social Signs analysiert werden. Von Google+, Facebook und Twitter. Genauer gesagt die Analyse aller Unterseiten nach Likes, Tweets und Co. Allerdings scheint Twitter selbst keine großen Stücke auf die Twitter Share Counter API gelegt zu haben. Ende November wurde diese nun offiziell abgeschaltet. Leider auch mit Folgen für den Socialyser…

Share Counter API

Ende November 2015 wunderten sich sicher einige Webseitenbetreiber und Besucher gleichermaßen über neue Twitter-Buttons. Auch die gewohnten Counter, also wo die Anzahl der Tweets zu einem Beitrag angezeigt wurden, waren plötzlich verschwunden. Was war passiert? Die dahinter stehende Counter-API wurde von Twitter deaktiviert. Auch mit einem offiziellen Post äußerste sich das Unternehmen zu der Entscheidung.

Man hätte immer darauf verwiesen, so Twitter, dass die Anzahl (Counts) nie offizieller Bestandteil war und das der Counter ohnehin nie genau die präzise Zahl der Retweets angegeben habe. Zudem habe es technische Gründe gegeben, im Zuge einer Datenbankumstellung.

Bad Idea?

Unserer Ansicht nach keine Gute Idee. Klar, weil nun ein Feature wegfällt, aber nicht nur deswegen. Der Counter war immer auch eine Art Gradmesser für die Beliebtheit und Qualität eines Artikels oder Ratgebers. Durch das Fehlen stellt sich nun vielleicht auch für Webmaster die Frage nach dem Nutzen. Wir würden uns nicht wundern, wenn der Button nun einfach rausfliegt, so wie wir es bei einigen Seiten definitiv selbst halten werden. Auch für die Werbewirtschaft fehlt nun ein gewisser Grad an Transparenz, was bleibt ist z.B. der Blick auf den FB-Counter. Letztendlich wird Twitter zwar einiges an Geld gespart haben – zumindest gab man dies als Argument mit an. Mittelfristig könnte genau das aber nach hinten losgehen.

Was ändert sich beim Socialyser?

Logischer Weise mussten wir nun reagieren und Twitter raus aus der Analyse nehmen. Wir hoffen, und sicher nicht nur wir, dass Twitter den Schritt in einigen Monaten noch einmal überdenkt und vielleicht doch etwas Platz in den Datenbanken freischaltet. Facebook und Google bekommen es schließlich auch gehändelt. Und mal ehrlich. Milliarden Tweets pro Tag speichern können, aber keine bis zu 4-stellige Zahl/URL? So what?

Sobald es wieder eine adequate Lösung gibt, werden wir natürlich die Twitterdaten wieder implementieren…

                  

 

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